Museum Festung Dresden

Das Museum Festung Dresden, direkt unter der Brühlschen Terrasse gelegen, entführt den Besucher in einen nur wenig bekannten Teil der Dresdner Stadtgeschichte. Eröffnet wurde das Museum Festung Dresden, das auch als Dresdner Kasematte bekannt ist, 1992 im noch erhaltenen Teil der Befestigungsanlagen.

Die Geschichte des Museums Festung Dresden

Die Reste der Stadtbefestigung, die heute noch zu sehen sind, gehen auf das Jahr 1546 zurück, als Dresden als eine der ersten deutschen Städte eine Befestigung nach dem sogenannten Bastionärsystem erhielt. Das Zielgetor, welches im Museum erhalten ist, wurde um 1550 errichtet. Während des 18. Jahrhunderts hatte die Befestigung jedoch ihre Bedeutung für die Verteidigung der Stadt verloren. Und während Bauwerke wie der Brühlsche Garten entstanden, wurden die nicht mehr benötigten Verteidigungsanlagen verschüttet. Die Arbeiten an der Freilegung der Befestigungsanlagen laufen seit 1965 und wurden nach der deutsch-deutschen Vereinigung intensiviert. Maßgeblich verantwortlich für diese Arbeiten zeichnet der "Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V.", welcher 1992 auch das Museum eröffnete.

Das Museum Festung Dresden

In der Museum Festung Dresden können sich die Besucher anschaulich über die Geschichte der Verteidigungsanlagen der sächsischen Landeshauptstadt informieren. Anhand von Modellen der einstigen Festungsanlage wird ersichtlich, nach welcher Strategie die Stadt im Kriegsfall verteidigt werden sollte.

Zu den besonderen Highlights des Museums Festung Dresden zählen neben dem 400 Jahre alten Ziegeltor auch die Kanonenhöfe sowie die großen Kasematten. Darüber hinaus sehen die Besucher die einstigen Wachstuben der Wachmannschaft, eine Gießerei sowie die Brücke, die einst über den Stadtgraben führte und als Dresdens älteste Brücke aus Stein gilt.

Ein weiteres Highlight der Dauerausstellung ist das Moritzmonument, das 1555 von Hans Walther geschaffen wurde. Es stellt Kurfürst Moritz dar, der seinem Bruder August das Kurschwert Sachsens überreicht. Die hinter Moritz stehende Figur stellt den Tod dar, der eine Sanduhr in der Hand hält. Der historische Hintergrund: Kurfürst Moritz wurde in der Schlacht bei Sivershausen tödlich verwundet, woraufhin sein jüngerer Bruder die Regentschaft übernahm.

Kontakt:

Museum Festung Dresden
Georg-Treu-Platz 1
01607 Dresden
E-Mail: festung.dresden[add]schloesserland-sachsen.de


[ © Das Copyright liegt bei www.dresden-informationen.de | Dresden - Informationen und Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Sehenswertem in Dresden]

nach oben | Home | Sitemap | Impressum & Kontakt
©: www.dresden-informationen.de